Wilde-Gallery

 

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MADELINE STILLWELL

 

6. Februar – 6. März 2010

Vernissage: 6. März ab 19h
mit Performance der Künstlerin ab 20h

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Die WILDE Galerie ist sehr erfreut, Madeline Stilwell‘s erste Einzelausstellung in ihren Räumen ankündigen zu dürfen. Sie wird am am Samstag, den 6. Februar ab 19 Uhr eröffnet und von einer Performance begleitet (20 Uhr).

Während der letzten Wochen hat Madeline Stillwell in der unmittelbaren Umgebung der Galerie eine Fülle von Abfällen zusammengetragen und daraus mehrere Installationen geschaffen, die als Bühnen für eine Serie neuer Performances dienen. Mit diesen Arbeiten setzt die Künstlerin die Erkundung sowohl der praktischen wie der metaphorischen Grenzen fort, die sie sich durch die exzessive Verwendung grober Materialien selbst gesetzt hat.

Madeline Stillwell wird dabei zu einer lebendigen Erweiterung ihrer prekären, oftmals physisch bedrohlichen Environments. Diese zeugen von einem Interesse für die Ästhetik der Verwandlung- Scherben zerbrochener Spiegel, ausrangiertes Elektronikequipment, Beleuchtungseinbauten und zersplitterte Holzbalken sind nur einige Beispiele für all die heterogenen Elemente aus denen Stillwell postindustriellen Altare baut.

Ihr Körper weicht dabei versteckten, gefährlichen Rohren aus oder bewegt sich über zerklüftete Ebenen wie man sie auch im urbanen Raum immer wieder vorfindet. Assoziationen zu Begriffen wie Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit und Überlebenswille drängen sich auf, welche im Falle unerwarteten Härten und Krisen überlebensnotwendig werden. Stilwell begibt sich mitten unter die zerbrochenen Artefakte urbaner Landschaften, die uns in dramatischer Weise an die Schönheit erinnern, welche noch im primitivsten oder potentiell gefährlichsten Raum verborgen sein kann.

Madeline Stillwell, SIREN SESSIONS 2
2008, Video-still

Fotografien und Video dokumentieren diese ortsspezifischen Performances wie auch Aktionen im Atelier der Künstlerin. Die Aufnahmen rahmen gleichsam die poetische Balance zwischen Extremen die Stilwell in ihren Performances heraufbeschwört: strukturierter Formalismus und organische Bewegung, Unbeweglichkeit und Transzendenz, Aggression und Zärtlichkeit.

Stillwells Konfrontationen mit ihren konstruierten Environments unterwerfen sie einem außerordentlichen physischen Zwang. Von den von ihr bewohnten Trümmern oftmals gänzlich verschüttet, navigiert Stilwell durch den Bühnenraum, wobei ihr Körper sichtbare Spuren von Verletzungen aufweist. Ihr Gesicht bleibt dabei ausdruckslos in stoischer Meditation und stiller Hinnahme.

Jedes der ausgestellten Fotos fängt Momente der Schönheit ein, dem Schutt abgetrotzt durch die standhafte Anmut der Künstlerin. Die Videos entblößen Stilwell‘s unbeirrte Pathologie der Unterwerfung, Verhandlung und des letzlichen Triumphes über gefährliche Umstände. Doch es ist die Liveperformance, die am eindringlichsten etwas von der adrenalingeladenen Spannung vermittelt, die bei jeder intuitiven Bewegung entsteht und für die die Bereitschaft Schmerz auszuhalten unabdingbar ist. Die Ausstellung kombiniert daher Fotografie, Video und Performance, um einen umfassenden Überblick über Madeline Stilwell‘s facettenreiche künstlerischer Praxis zu ermöglichen.

 

 

Um den Katalog Performances von Madeleine Stillwell herunterzuladen, klicken Sie hier.

Die Webseite der Künstlerin erreichen Sie über folgenden Link: www.madelinestillwell.com


Für weitere Informationen oder um hochauflösende Presseabbildungen zu erhalten, wenden Sie sich bitte direkt an die Galerie.

 

 

 

Madeline Stillwell
THE WASHING - MUSEUM STAIRS
C-Print, 2006

Vernissage
6. Februar ab 19h

 

Ausstellungsdauer
6. Februar – 6. März 2010

 

Öffnungszeiten
Mi – Sa | 12 – 18 Uhr

 

Adresse
WILDE GALLERY


Chausseestrasse 7
D-10115 Berlin
info@wilde-gallery.com
www.wilde-gallery.com

 

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