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ANNA TORMA, ISTVAN ZSAKO, BALINT ZSAKO 20. Juni – 19. Juli 2009 Vernissage: Freitag, 19. Juni 2009 ab 19 h --> back to english version
WILDE GALLERY freut sich eine Gruppenausstellung mit Werken von Anna Torma, Istvan Zsako und Balint Zsako zu präsentieren – eine Künstlerfamilie, die sich 1989 in Nordamerika niederließ, nachdem sie als politische Flüchtlinge von Ungarn nach München emigrierten. Bei allen drei Künstlern, deren Werke tief in den Erzählungen der Mythologie verwurzelt sind, vermischt sich die jeweilige persönliche Geschichte mit archetypischen menschlichen Erfahrungen, wo durch primitives Verlangen, Begriffe der Identität, soziale Konstrukte und die kindliche Psyche erkundet werden..
Anna Torma arbeitet mit erzählerischen Textilien und der zeitgenößische Einsatz dieser grundsätzlich eher traditionellen, weiblich konnotierten Handwerkskunst erscheint eher collagenartig denn als Tapisserieware. Ihre Arbeiten sind zusammengestelt aus emotional aufgeladenen Stoffresten, Seide, gefundener Kleidung, als auch aus eigenen Gedichten, intimen Briefen und den Kinderzeichnungen ihrer zwei Söhne. Torma verwebt diese Fragmente ihrer eigenen Vita und bringt sie dann schließlich in die Form einer traditionellen Kantha-Decke (ein ländlicher indischer, bestickter Behang). Anna stellte ihre Werke weltweit in Canada, England, Ungarn, Frankreich, den Niederlanden und den USA aus und ihre Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen enthalten. Istvan Zsakos Malerei sind buchstäbliche Verweise auf die Sprachbarrieren die unvermeidlich mit der kulturellen Diaspora einhergehen. Die ausgestellten Gemälde zeigen humorvolle Positionen zu Themen der empirischen Logik, leicht wiederzuerkennende Symbole des Allgemeinwissen wie zum Beispiel Maßsysteme und Berechnung von Maßen und behalten dennoch gleichzeitig einen kindlichen und naiven Zugang bei der Bildfindung. Seinem Sohn Balint zu Folge war “das Erlernen des Englischen für ihn ein langwieriger und oftmals komischer Prozess. In seinen neueren Gemälden versucht er die Beziehung zwischen Bild und Wort und die absurde Logik darzustellen, der man in einer neuen, fremden Sprache begegnet.” Istvans Werke wurden in Ungarn, Kanada, Deutschland, Frankreich, Italien und der Slowakei ausgestellt und sind Teil der öffentlichen Sammlungen mehrerer ungarischer Museen und des ungarischen Ministeriums für Kultur.
Balint Zsakos zarte Aquarelle stellen skurile Erkundungen in die komplexen Welten der menschlichen Phantasie dar. Das farbenprächtige Kolorit seiner Kompositionen erweckt eine phantsievolle, teilweise düstere Romantik, die surreal in ihrer irreführenden Einfachheit ist. Die aus mechanischen Geräten und Gegenständen aus der Natur zusammengesetzten, merkwürdigen menschlichen Anhängsel und Gliedmaßen suggerieren ohne Zynysmus oder Werturteil eine harmonische gegenseitige Abhängigkeit. Das Volkstümliche, das Balint durch seine bedachten Darstellungen kreiert, ist Ausdruck des eigenen Unterbwewusstseins, verweist jedoch auch auf tiefere psychische Abläufe der gemeinsamen Erfahrung und des emotionalen Zustand des Seins. Seine Zeichnungen wurden international zahlreich ausgestellt und erschienen auf dem Cover des New York Times Magazine. Eineillustrierte Monographie wurde vor kurzem im Zusammenhang mit seiner Einzelausstellung im Musem of Contemporary Canadian Art publiziert und ist durch die Galerie erhältlich.
Eröffnung
Ausstellungsdauer
Öffnungszeiten
Adresse
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| WILDE GALLERY | Chausseestrasse 7 | 10115 Berlin –
Germany Fon +49 . (0)30 . 258 16 258 | Fax +49 . (0)30 . 992 96 977 Wed – Sat, 12 – 6pm | info@wilde-gallery.com | www.wilde-gallery.com Imprint |