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WE MOVE Nik NOWAK, Sonja GERDES, Friederike HAMANN, Cyrill LACHAUER, Gabriel
Rossell SANTILLAN, Timo KLÖPPEL, Daniel WINKLER, Wolfgang FÜTTERER,
Moritz HIRSCH
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| Gabriel Rossell Santillan, Reise nach Ägypten,
2008 Plexiglas, Wasserkocher, Diaprojektion |
Nik Nowak, Sonja Gerdes und Moritz Hirsch zeigen Fahrgeräte, die außerhalb der Brauchbarkeit liegen. Die Arbeit "Baron Bass" (2008) von Nowak sieht aus wie ein zu groß geratenes Kinderfahrzeug oder geschrumpftes Wüstenfahrzeug, aus dem tiefe Basstöne herausquellen. Die Töne durchdringen alle Materie, versetzten sie in Schwingung. Molekularbewegung und physische Bewegung gehen hier in eins. Der Basston produziert Vibration im Betrachter und ist chiastisch, also verbindend zu verstehen. Visuelle und physische Bewegung vereinen sich. Sonja Gerdes "Haferflockentraumbaum für Pferde" (2008) setzt in ihrer Arbeit Traumwelten mit einem Kinderroller zusammen und verbindet darin die innere Bewegkraft der Fantasie mit einem Fortbewegungsmittel. Die Auto-Installation von Moritz Hirsch auf der Straße vor den Räumen der Galerie stellt einen Zusammenhang von öffentlichen Stadtraum und Ausstellungsraum her. Das Auto ist bei Hirsch ehemaliges Fahrzeug und Vehikel medialer Präsenz.
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| Timo Klöppel, Wo ist Russland, 2008, mixed
media Cyrill Lachauer, Bussard, 2008, Foto |
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| Sonja Gerdes Haferflockentraumbaum für Pferde, 2008 Scooter, Glasfaser, Pigment, Haferflocken, Plastik-Pferde |
Auch Timo Klöppel spielt in seiner Installation "Wo ist Russland" (2008) auf einen Dualismus an. Einerseits ist die innere Bewegung der Sehnsucht gemeint, indem der russische Kosmonaut Gargarin voller Sehnsucht aus dem Orbit heraus seine Heimat sucht. Andererseits ist die physische Bewegtheit implizit durch die Reise ins All. Wolfgang Fütterers Videoarbeit mit Bauchtanz, Friederike Hamanns bewegte Götterspeise und Cyrill Lachauers Fotoarbeit "Bussard" (2008) zeigen ebenso physische wie kulturell unterschiedliche Konzepte von Bewegung, in denen ethnisch, performative Rituale verarbeitet sind. Bezugnehmend auf Bewegung als performativen Akt transferieren Gabriel Rossell Santillàns atmosphärisch bewegtes Wasserdampfbild und Daniel Winklers Skulptur "Ushtrasanam - Borodubur" (2004) Material und Motiv in erweiterte Konzepte von Bewegung.
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| Wolfgang Fütterer, Wolfgang II. (Bauchtanz)’,
2008, Videoloop Moritz Hirsch, Autofiction, 2004, FIAT, Videoinstallation ---> www.autofiction.net |
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| Daniel Winkler Ushtrasanam-Borobodur, 2004, Gips |
Eröffnung
Samstag, 3. Januar 2009, 19 h
Ausstellungsdauer
3. Januar – 31. January 2009
Öffnungszeiten
Di – Sa | 12 – 18 Uhr
Adresse
WILDE GALLERY
Chausseestrasse 7
D-10115 Berlin
info@wilde-gallery.com
www.wilde-gallery.com
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| Friederike Hamann, Götterspeisung, 2007 Kunststoff, Motor, Götterspeise |
| WILDE GALLERY | Chausseestrasse 7 | 10115 Berlin –
Germany Fon +49 . (0)30 . 258 16 258 | info@wilde-gallery.com Wed – Sat, 12 – 6pm | www.wilde-gallery.com Imprint |