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LIFE WORTH DYING FOR Theo Boettger, Michael Luther, Mark Neufeld, Michael Stecky8. September – 3. November 2007
Die Ausstellung LIFE WORTH DYING FOR zeigt zum einen die prekäre Verlinkung zwischen der totgesagten Malerei und die künstlerische Auseinandersetzung dieses Menetekels im selben Medium.
Hinzu kommen Positionen, die das Malerische in der aktuellen Kunst verdeutlichen
sollen. LIFE WORTH DYING FOR ist vom Titel her programmatisch und ist
ebenso als Einführung in das Konzept der Theo Boettger nimmt die Position des avantgardistischen Historienmalers ein, nur gibt es in seinen Bildern keine Helden und Heldengeschichten. Der harte und brutale Alltag der Großstadt ist sein Thema in einer starken, doch reduzierten Farbpalette. Die offene Aggressivität ist ehrlich und setzt Energien zum eigenen Handeln frei. Hier wird die Malerei zum eigenen Film. Mit der Kunstgeschichte der Malerei setzt sich Michael Luther auseinander. Sein Bild „Hilf mir Gerhard“ bezieht sich auf die häufigen Vergleiche seiner Malerei mit Gerhard Richter und stellt die künstlerische Freiheit mit Blick auf die Kunsthistorie, aber auch den Kunstmarkt, von Künstler und Rezipient in Frage.
Mark Neufeld thematisiert in seinen Bildern, die Idee vom „Tod“ der Malerei durch die Konzeptuelle Kunst. Angefangen von einem schwarzen Quadrat als Zielscheibe, das er Vasarely nennt, über eine Schrifttafel bis zu den Porträts von John Baldessari und eines Massenmörders, die mit Schrift im Stil der 70er Jahre durchzogen sind, liefert er seine grenzüberschreitende Gedankenkette als Maler, der kein Maler sein will. Michael Stecky referiert in seinem Video „Harmaline“ auf die Malerei der Op Art und beleuchtet damit undogmatisch die psychologischen Effekte von allen so genannten Sinnes erweiternden Abhängigkeiten von chemischen Drogen wie Harmaline bis hin zu religiösen Riten und Traditionen.
Eröffnung Ausstellung Öffnungszeiten
Adresse
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